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Die Sauna hat eine lange Tradition und das nicht nur in ihrem Ursprungsland Finnland. Das Wort „Sauna“ steht für Erd- oder Schneegrube, was ihre Entstehung etwas näher beschreibt. Eine Erdgrube wurde mit im Feuer heiß gemachten Steinen beheizt. Das grundsätzliche Prinzip dieser Art von Körperreinigung ist bis heute das Gleiche geblieben, auch wenn niemand mehr in einem Erdloch schwitzt. Die Sauna spielt immer noch eine zunehmend große Rolle im Bereich Gesundheit, Wellness und Fitness. Natürlich hat sich ihr Outfit entscheidend verändert und sich von der Erdgrube zur modernen Holzkabine mit elektrischem Saunaofen entwickelt. Saunagänge tragen bei entsprechender Regelmäßigkeit zum Wohlbefinden bei und helfen bei der Linderung von sogenannten Zivilisationskrankheiten. Unter anderem verbessert das saunieren den Kreislauf, stärkt das Bindegewebe, dient der Entgiftung durch Entschlackung über die Haut, lindert Rheuma, Gicht und andere Gelenkprobleme und aktiviert die Immunzellen, um nur einige wichtige medizinische Vorzüge zu nennen. Nach einem plastisch-chirurgischen Eingriff wie einer Fettabsaugung sollte man die ersten Wochen etwaige Saunabesuche unbedingt meiden, da der Heilungsprozess gefährdet wird. Besonders nach einer Fettabsaugung muss darauf geachtet werden, die Narbenbildung nicht zu verstärken. In einer Dampf Sauna mit mindestens 50% Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur um die 50°C werden die Hautporen geöffnet und gereinigt, so dass Toxine, überflüssige Fette und metabolische Schlacken ausgeschwitzt werden. Die Haut wirkt straffer und optisch besser. Die Sauna bietet somit ihren Nutzern ein angenehmes Wohlgefühl das den Wunsch nach Entspannung mit Körperpflege und Gesundheit verbindet. Wir kennen verschiedene Arten von Saunen. So gibt es zum Beispiel die typisch finnische Sauna mit trockener Hitze. Sie unterstützt die Atemwege bei chronischer Bronchitis. Zudem lockert der Wechsel von Kälte und Hitze die Muskeln. Eine weitere Variante ist das Schwitzbad mit sehr feuchter Luft, auch als Türkisches Bad bekannt. Diese Art ist sehr entspannend, reinigt die Haut und ist durch den Aufguss mit balsamischen Ölen eine hilfreiche Kur gegen Atembeschwerden. Die jüngste Art des Saunavergnügens findet man in der Infrasauna. Hier werden zur Erwärmung des Körpers Infrarotstrahlen verwendet deren vielseitiger Wirkungsbereich außerdem noch die Heilung nach längeren Krankheiten fördert, den Zellaufbau unterstützt und Zellulitis mindert. Grundsätzlich kann gesagt werden, die regelmäßige Anwendung dieser skandinavischen Tradition hilft im Alter Krankheiten zu reduzieren und steigert damit die Lebensqualität erheblich. |